Piz Bernina

Mit 4048 Metern ist der Piz Bernina der einzige Viertausender der Ostalpen und somit auch der höchste Berg des Kantons Graubünden. Sein höchster Punkt liegt vollständig auf Schweizer Boden, während die Grenze über die Schulter La Spedla (ital. la Spalla) verläuft, etwa 200 Meter südlich des Gipfels. Der Berg beeindruckt durch seine drei markanten Grate: Biancograt (Nordgrat): Einer der berühmtesten Aufstiege auf einen Viertausender, auch als „Himmelsleiter“ bekannt. La spalla (S-SE-Grat): Der klassische und meist begangene Aufstieg vom Rifugio Marco e Rosa. Ostgrat: Ursprüngliche Erstbegehung, bis 1914 als Normalroute genutzt, heute nur noch selten begangen. Der Name Bernina geht vermutlich auf den Familiennamen Bernini zurück. Bernini war Besitzer der Alp, die heute als Alp da Buond bekannt ist, und 1429 unter dem Namen Barnyna an die Gemeinde Bondo im Bergell verkauft wurde. Die Erstbesteigung gelang am 13. September 1850 dem Schweizer Johann Coaz zusammen mit Joan und Lorenz Ragut Tscharner. Sie bewältigten den Aufstieg in 12 Stunden von Bernina Suot aus – ein Beweis für Ausdauer und Pioniergeist.

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