Piz Badile 3308m Nordkante
Die Königsroute am Pizzo Badile.
Ein Berg, an dem heute noch alpine Geschichte geschrieben wird. Der riesige Granitklotz im Bergell gehört zu den faszinierendsten Gipfeln Graubündens. Äusserst beliebt ist die Nordkante und die Cassin-Route – traumhafte Granitklettereien. Der Name des Berges kommt vom italienischen Wort für Schaufel «badile», das die gebogene Nordostwand beschreibt. Der Pizzo Badile 3’305m gehört zu den sechs grosse Nordwänden der Alpen, zusammen mit dem Eiger, den Grandes Jorasses, der Grosse Zinne, der Petit Dru und dem Matterhorn. Von den Erstbegehern Alfred Zürcher und Walter Risch über Riccardo Cassin bis hin zu Hermann Buhl: Zahlreiche Alpinisten haben am Piz Badile Alpingeschichte geschrieben. Während die vergleichsweise einfache Südflanke bereits 1867 erstbestiegen wurde, wagten sich Kletterer erst Jahrzehnte später an die wilde Nordseite. Am 4. August 1923 gelang Alfred Zürcher gemeinsam mit seinem Bergführer Walter Risch die Erstbegehung der 1’200 Meter hohen Nordkante. Weit anspruchsvoller erwies sich die Nordostwand: Im Juli 1937 gelang Riccardo Cassin zwar die Durchsteigung, doch zwei seiner Seilgefährten überlebten den Abstieg aufgrund von Erschöpfung nicht. Die Via Cassin galt damals nicht nur wegen ihrer Länge und Abgeschiedenheit, sondern auch aufgrund der technischen Schwierigkeiten als absolute Grenze des Machbaren. Ein weiteres Kapitel schrieb 1952 Hermann Buhl: Der Ausnahmebergsteiger meisterte die Nordostwand erstmals im Alleingang – nachdem er tags zuvor mit dem Velo über 160 Kilometer von Landeck in Tirol angereist war.
Die Königsroute am Pizzo Badile.
Alpingeschichte in jedem Griff, die klassische Route am Badile.
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